Damen II Bezirksoberliga Nord 2014/15

Heimspieltag mit ernüchterndem Ergebnis

 

 

Am 15.11.2014 luden wir die Mannschaften TV Fulda-Horas und SV Ballhorn zum Heimspieltag ein. Hoch motiviert und schwach besetzt starteten wir in das erste Spiel. Die bis dahin als realistisch eingeschätzten Erwartungen an den Spieltag sollten sich in dieser Partie wie auch in der zweiten des Tages als nicht erreichbar erweisen.

Nachdem wir gegen die Mannschaft aus Fulda einen guten ersten Satz spielten, konnten wir schon im zweiten Satz nur noch schwer eine konstante Spannung halten. Kurzweilige Einbrüche von Konzentration und Leistung brachten den Gegner immer wieder in vorteilhaftere Positionen, die dieser durchaus gekonnt zu nutzen wusste. Immer wieder gelang es uns jedoch, Punkte aufzuholen. Doch keine dieser Aufholjagden war von Erfolg gekrönt. So konnte sich die Mannschaft aus Fulda schließlich mit einem verdienten 3:1 durchsetzen.

Die Niederlage wurde auf unterschiedliche Art und Weise verkraftet und es ging in die zweite Partie des Tages, bei der man sich nun größere Chancen ausrechnete. Der erste Satz schien diese Einschätzung zu bestätigen. Gute Aufschlagserien, konstante Annahmen und platzierte Angriffe ließen den Gegner zu keiner Zeit richtig ins Spiel kommen. Druck erwies sich als äußerst effektives Mittel in diesem Satz. Die positiven Erfahrungen des ersten Satzes konnten jedoch den zweiten Satz nicht beflügeln. Die Mannschaft büßte ihre bisherige Überlegenheit ein und hinkte dem Gegner durch den Satz hinterher. Auch wenn zum Ende hin noch eine Aufholjagd einsetzte, reichte der Vorsprung des Gegners für den Satzgewinn aus. Wer dahinter das gewöhnliche Leistungstief der Mannschaft in Bezug auf zweite Sätze vermutete, wurde im Folgenden eines besseren belehrt. Denn die Struktur wiederholte sich. Auf einen starken und fehlerarmen dritten Satz folgte die totale Amnesie des zweiten Satzes. Auch hier reichte die glorreiche Aufholjagd zum Ende hin nicht aus. Der fünfte Satz lässt sich leistungstechnisch als Summe der Sätze zwei und vier verstehen. Die großen Defizite des Anfangs konnten auch zum Ende hin nicht kompensiert werden und so verdienten wir uns an diesem Heimspieltag nur einen einzigen Punkt.

Wer versuchen sollte, eine logische Erklärung für diese Leistungsschwankungen zu finden, könnte ebenso versuchen, sich auf das Ei oder das Huhn festzulegen. Man kann es schlussendlich einfach nicht erklären.

Ein besonderer Dank soll noch an unsere Co-Trainierin Tanja Dehnert gehen, die sich mit uns den Tag in der Halle um die Ohren schlug und uns mit Rat und Tat zur Seite stand.

„Wir werden weiter an uns arbeiten und weiter trainieren“, fasst Trainer Steffen Kaiser den Tag zusammen. Ergebnisse zeigen sich ja vielleicht schon am kommenden Wochenende beim Spiel gegen den ACT Kassel.