Damen II Bezirksoberliga Nord 2014/15

Spanungsgeladener Nachmittag

 

 

Am vergangen Sonntag traten wir gegen die Mannschaft des ACT Kassel I ein. In gewohnt unvollständiger Besetzung mit leichten personellen Umstrukturierungen, die mit neuen Aufgaben verbunden waren, stellten wir uns dem rein zahlenmäßig klar überlegenen Gegner.

 

Der Beginn des Spiels gestaltete sich wenig erfreulich für uns. Als hätten wir den Startschuss verpasst, liefen wir der Mannschaft des ACT im ersten Satz chancenlos hinterher. Glücklos auf allen Positionen hatten wir auf die Aktionen des Gegners nichts zu erwidern. Damit war der Tiefpunkt erreicht und es konnte nur noch steil nach oben gehen. Dieser Satz hatte uns wachgerüttelt und wir konnten den im zweiten Satz schnell entstanden Rückstand aufholen. Dank guter Aufschläge und konstanterer Annahme gelangen uns viele gute Aktionen, mit denen der Gegner nach unserer bisherigen Präsentation nicht gerechnet hatte. In einem knappen Kopf an Kopf Rennen setzen wir uns durch und gewannen den Satz. Das dafür aufgebrachte Tempo und die nötige Konzentration konnten wir leider nicht auf Dauer halten. Wieder brachten uns die guten Aufschläge des Gegners aus dem Konzept und das Spiel zum Erliegen. Auch wenn man die Lücken in der gegnerischen Abwehr sah, so schien das Anspielen dieser Schwachstellen nicht zu realisieren.  

 

Wer uns nach dem ersten Satz schon abgeschrieben hatte, musste spätestens ab dem vierten Satz seine Meinung überdenken. Gute Aufschläge unserer Mitte Steffi Holzhausen, eine bewegliche Abwehr und platzierte wie druckvolle Angriffe über Mitte und Außen ließen die Mannschaft in ganz neuem Licht erscheinen. Ganz nach dem Motto: „Guckt, wo ihr steht und macht das, was ihr da zu tun habt.“ arbeiteten wir unsere Positionen ab und feierten jeden Punkt. Der Satzgewinn sicherte uns den ersten Punkt des Spieltages, aber wir wollten mehr. So starteten wir voller Elan in die letzte Runde. Den schnell aufgebauten Vorsprung konnte der Gegner ebenso schnell wieder aufholen, doch der Sieg war uns nicht mehr zu nehmen. So feierten wir vor gegnerischer Kulisse ein katastrophal gestartetes Spiel mit glücklichem Ende.