Volleyball Herren 1
22. Feb. 2025 | Landesliga Nord 2024/25
TSV Hungen - FSV Bergshausen 3:1

TSV Hungen - FSV Bergshausen 3:1 (25:12,15:25, 25:18, 25:21) 

Abstieg nach acht Jahren

Die 1. Herrenvolleyballmannschaft der FSV Bergshausen 1899 e.V. muss sich nach acht Jahren vorerst aus der Landesliga verabschieden. Am vorletzten Spieltag in Hungen ging es im Abstiegskampf um alles – ein Sieg musste her.

Aufgrund vieler verletzter und kranker Spieler fuhr man mit einem dezimierten Kader von gerade mal neun Mann zum alles entscheidenden Spiel. Zudem wurde Torben Ahrend nochmal reaktiviert, der noch einmal etwas Stabilität im Mittelblock bringen sollte.

Nachdem man den ersten Satz krachend mit 25:12 verlor, zeigte eine Umstellung im zweiten Satz Wirkung, und man konnte mit 25:15 zum 1:1-Spielstand ausgleichen. Im dritten Satz konnte das Team in den entscheidenden Phasen nicht die nötige Coolness und Konsequenz zeigen und gab den Satz mit 25:18 ab. Im vierten Satz stellte Trainer Dietmar Gottschlich noch einmal um, da Angreifer Steffen Kaiser aufgrund einer alten Verletzung nicht weiterspielen konnte. Trotz einer besseren Leistung reichte es auch hier am Ende nicht, und mit 25:21 war das Spiel verloren – der Abstieg besiegelt.

„Fakt ist, wir sind nicht erst in Hungen abgestiegen. Das ist die Konsequenz der Leistung der gesamten Saison. Wir hätten es viel früher verhindern können“, resümierte Angreifer Simon Schlenz.

„Es ist gut für den Volleyballsport, dass es allgemein wieder mehr Mannschaften im Spielbetrieb gibt, dadurch steigt auch das Niveau der Ligen wieder an. Die Landesliga war im Vergleich zu den letzten acht Jahren nie so stark. Zudem kommt unglaublich viel Pech wie Langzeitverletzungen und viele kurzfristige Ausfälle. Viele neue Spieler, teilweise mit keiner oder wenig Landesliga-Erfahrung, sind dazu gekommen. Ein halbes Jahr Vorbereitung hat nicht gereicht, um die Mannschaft auf ein homogenes Level zu bringen. Wir werden uns nach der Saison zusammensetzen und schauen, wie wir die kommende Saison gestalten. Der direkte Wiederaufstieg wird definitiv das Ziel sein. Drehen wir eben eine Ehrenrunde und kommen stärker zurück!“, analysiert Steffen Kaiser die aktuelle Situation.

Am letzten Spieltag muss die Mannschaft noch einmal nach Gießen reisen. Dort wird dann auch Adrian Leidreiter verabschiedet, der berufsbedingt nach Südhessen gezogen ist und der FSV leider nicht mehr zur Verfügung stehen wird.